Wandgestaltung und Bodenbelag entscheiden bei einem Wohnzimmer oft mehr über die Wirkung des Raums als jedes Möbelstück. Bei diesem Projekt haben wir den Wohn- und Essbereich unserer Kunden neu gestaltet: neuer Wildeiche-Parkettboden, warme Wandfarbe in Beige- und Karamelltönen und eine Akzentwand mit Designtapete im Wohnzimmer. Das Ergebnis ist ein Raum, der einladend wirkt, ohne dabei kühl zu sein. Wie wir vorgegangen sind, zeigen wir hier in Bildern.
Ausgangslage: Ein Wohnzimmer ohne Charakter
Vorher hatte der Raum einen älteren Boden und durchgehend weiße und blaue Wände – funktional, aber ohne Charakter. Deshalb wollten die Kunden weg vom kühlen Standard-Look. Zwei Punkte standen fest: Der Boden sollte natürlich wirken, und die Wandgestaltung sollte Essbereich und Wohnzimmer optisch verbinden statt trennen.
Wandgestaltung und Bodenbelag: Die zwei Hauptarbeiten
Bodenbelag: Wildeiche-Parkett statt Standardboden
Für den Bodenbelag fiel die Wahl auf Massivparkett aus Wildeiche. Wildeiche zeigt Astlöcher und Maserung deutlicher als sortierte Eiche, und genau das war hier gewollt: Es gibt dem Raum sofort etwas Warmes. Dazu kamen weiße Sockelleisten, die den dunkleren Boden vom hellen Wandton sauber abgrenzen. Wer sich für Verlegearten und Pflege dieser Holzart interessiert, findet bei Wikipedia einen Überblick zu Massivparkett. Verlegt haben wir den Boden im Rahmen unserer Bodenverlegarbeiten – von der Untergrundvorbereitung bis zur fertigen Fläche.



Wandgestaltung: Farbkonzept und Tapete im Zusammenspiel
Bei der Wandgestaltung haben wir uns für warme Beige- und Karamelltöne entschieden, die im Essbereich durchgehen und im Wohnzimmer auf eine Akzentwand mit Designtapete treffen. Die Tapete setzt dabei bewusst einen Bruch, ohne die Ruhe im Rest des Raums zu stören. Diese Kombination aus Farbgestaltung und Anstrich sowie Tapezier- und Spachtelarbeiten setzen wir häufig ein, wenn ein Raum mehrere Zonen hat, die trotzdem zusammengehören sollen.
Saubere Wände als Basis: Spachtel- und Trockenbauarbeiten
Bevor gestrichen und tapeziert wird, müssen die Wände eben sein, sonst sieht man jede Unebenheit sofort, besonders bei einer Tapete mit Struktur. Bei diesem Projekt haben wir kleinere Unebenheiten gespachtelt. Ein Wandbereich wurde komplett in Ständerbauweise neu aufgebaut und mit Ablagefächern und den großen TV-ausschnitt versehen. Gerade deshalb gehört das bei uns zu den Trockenbauarbeiten – der Teil der Arbeit, den am Ende niemand sieht, der aber entscheidet, ob die neue Wandgestaltung in fünf Jahren noch gut aussieht.



Das Ergebnis in Bildern
Die folgenden Fotos zeigen den fertigen Wohn- und Essbereich aus verschiedenen Blickwinkeln: vom neuen Parkett über die Wandfarbe bis zur Tapete im Wohnzimmer.
























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